LILL's
Hundeleinen
Unsere Leinen bestehen aus pflanzlich gegerbtem Blankleder, das ohne Chrom und ohne Farbe auskommt. Es liegt angenehm in der Hand, wird mit der Zeit weicher und läuft nicht wie Nylon oder Biothane durch die Finger.
Jede Leine wird von Hand bekantet — die Kanten werden einzeln abgerundet, damit nichts scheuert und das Leder nicht ausfranst.
Für den Alltag, für Welpen und kleine Hunde, für lange Spaziergänge oder fürs Rückruftraining: die passende Leine für jede Situation.
Führleine. Arbeitsleine. Schleppleine.
Leinen

Vorteile von Leder
Warum eine Hundeleine aus Leder?
Leder liegt sicher in der Hand.
Eine Lederleine rutscht nicht durch die Finger, wenn der Hund unerwartet zieht — anders als Nylon oder Biothane, das bei Zug unangenehm in die Hand schneidet. Die Handschlaufen unserer Führleinen sind zusätzlich geflochten, das gibt Griff und verteilt den Zug.
Es wird mit der Zeit schöner & weicher
Neues Blankleder ist noch fest. Nach einigen Wochen im Gebrauch wird es geschmeidig, dunkelt nach und bekommt eine eigene Patina. Eine Leine, die drei Jahre benutzt wurde, fühlt sich besser an als am ersten Tag.
Nachhaltig & langlebig
Ein gerissener Nylongurt oder eine alte Biothaneleine ist Müll und zudem schlecht für die Umwelt. Eine Lederleine lässt sich reparieren, und wenn sie irgendwann wirklich ausgedient hat, ist sie ein Naturprodukt und schadet der Umwelt kein bisschen.
Welche Leine für welchen Zweck
Leinenübersicht

Führleine
Die Alltagsleine. Durch die dreifache Verstellung wird aus der kurzen Leine für die Stadt eine längere für den Feldweg — oder eine Umhängeleine, wenn du die Hände frei brauchst.
Ideal für:
- tägliche Spaziergänge
- Stadt & Cafe
- kurze und mittlere Wege
- Situationen, in denen der Hund nah beim Menschen bleiben soll
- Üben von Leinenführigkeit
Erhältlich in zwei Größen: für mittlere bis große Hunde und in einer leichteren Ausführung für kleine Hunde und Welpen.

Lange Leine
Für mehr Freiheit beim Spaziergang. Der beidseitig eingeflochtene Bleedknoten sorgt dafür, dass die Leine auch bei Zug nicht durchrutscht.
Ideal für:
- Spaziergänge im Park
- Wald- und Feldwege
- Schnüffeln und Erkunden
- Hunde, die etwas mehr Bewegungsfreiheit brauchen
- Übergang zwischen kurzer Leine und Freilauf
Für alle, die ihrem Hund mehr Freiheit beim Spaziergang bieten möchten ist die lange Leine ideal.

Schleppleine
Die Trainingsleine. Rundleder ist schmaler und schwerer als flaches Leder, dadurch bleibt die Leine besser am Boden liegen und verheddert sich seltener im Gras.
Ideal für:
- Rückruftraining
- Freilauftraining
- Impulskontrolle
- kontrollierters Erkunden
- Hunde mit Jagdtrieb
- weite Flächen
Wichtig: Eine Schleppleine gehört immer ans Geschirr, nie ans Halsband. Bei plötzlichem Zug auf die lange Leine wäre die Belastung für den Hals zu groß.
FAQs
Häufig gestellte Fragen
Das hängt davon ab, wo ihr unterwegs seid. Rund zwei Meter sind der Standard für den Alltag — kurz genug für Gehweg und Stadt, lang genug, dass dein Hund schnüffeln kann. Vier bis sieben Meter geben deutlich mehr Radius für Feld- und Waldwege, ohne den Hund ganz loszulassen. Ab fünf Metern spricht man von einer Schleppleine, die gehört ins Training und nicht in den Alltag.
Die meisten Hundehalter kommen mit zwei Leinen gut aus: einer kurzen für jeden Tag und einer langen für alles andere.
Die Führleine ist die Alltagsleine. Sie ist rund zwei Meter lang und dreifach verstellbar — dadurch wird sie kürzer für die Stadt, länger für den Feldweg oder zur Umhängeleine, wenn du die Hände frei brauchst.
Die lange Leine gibt es bei uns in vier und sieben Metern. Sie ist für Spaziergänge gedacht, bei denen dein Hund mehr Bewegungsfreiheit haben soll, du ihn aber noch an der Leine führst.
Die Schleppleine ist mit fünf oder zehn Metern die längste und dient dem Training. Sie schleift am Boden mit, damit du im Notfall darauf treten oder danach greifen kannst — deshalb der Name.
Auf zehn Metern kann ein Hund viel Schwung aufnehmen. Wenn er dann plötzlich ins Leinenende läuft, wirkt die gesamte Kraft auf die Stelle, an der die Leine befestigt ist. Am Halsband trifft das den Hals mit Luftröhre und Halswirbelsäule.
Ein Geschirr verteilt den Zug auf Brust und Rücken. Bei kurzen Leinen ist das weniger kritisch, bei Schleppleinen solltest du darauf nicht verzichten.
Drei Gründe, die sich erst im Gebrauch zeigen.
Leder rutscht nicht durch die Hand. Wenn dein Hund unerwartet zieht, schießt eine Nylonleine bzw. jede andere Art von Kunststoffleine regelrecht durch die Finger und kann dabei die Haut aufscheuern. Leder bremst sich selbst.
Leder wird besser statt schlechter. Kunstfasern werden mir der Zeit tendenziell schlechter.
Leder wird mit jeder Woche geschmeidiger und passt sich an. Und es hält länger. Eine gute Lederleine begleitet dich viele Jahre, statt nach zwei Saisons ersetzt zu werden.
Eine Flechttechnik, bei der das Leder durch sich selbst hindurchgezogen wird. Dafür werden Schlitze in den Lederstreifen geschnitten und das Ende immer wieder durchgeführt. Es entsteht ein Muster aus V-Formen, das aussieht wie geflochten.
Der eigentliche Vorteil ist aber ein anderer: Die Leine bleibt dabei ein einziges Stück Leder. Es gibt keine Naht und keine Verbindungsstelle — und damit auch keine Stelle, an der sie reißen könnte.
Bei unserer langen Leine ist der Bleedknoten beidseitig eingeflochten.
Für kleine Hunde und Welpen sollte die Leine vor allem leicht sein. Eine schwere Leine zieht dauerhaft am Halsband und ist unangenehm zu tragen, selbst wenn sie nicht gespannt ist.
Unsere Führleine für kleine Hunde und Welpen ist deshalb schmaler geschnitten und mit einem kleineren Karabiner ausgestattet, bei gleicher Länge von 2,10 Metern und derselben dreifachen Verstellbarkeit.
Ja. Die dreifache Verstellung ist genau dafür gedacht. In der längsten Einstellung legst du die Leine über die Schulter und hast beide Hände frei — praktisch beim Joggen, Radfahren oder wenn du unterwegs etwas tragen musst.
In der kürzesten Einstellung wird daraus eine kompakte Leine für die Stadt, dazwischen die normale Länge für den Spaziergang.








